Was man nicht weiß macht einen heiß

Der Beitrag wird ein wenig auf diesen aufbauen!

Auf meiner Pirsch durch das Internet fallen mir immer wieder Paare auf, die es zwar tolerieren, dass der andere im Laufe der vielen Jahre mal jemand anderen haben wird, die das ganze aber mit einem „du kannst machen was du willst, aber ich möchte es nicht wissen“ absegnen.

Ich gratuliere, damit ist man schon mal einen großen Schritt weitergekommen indem man akzeptiert, dass es in jeder gesunden Beziehung mal passieren kann, dass man auch mal Interesse für andere entwickelt, in welcher Form auch immer.
Spielen wir aber nun das Szenario einmal durch – eine Beziehung in der abgemacht wurde, dass der andere jeweils nicht wissen möchte, was gemacht wird:
a) Einer arbeitet länger – der andere denkt sofort, dass die Zeit woanders genutzt wird.
b) Einer geht alleine aus – der andere weiß nicht was genau passieren wird.
c) Einer trifft sich mit Freunden – vielleicht gelogen und derjenige trifft sich mit anderen?
d) Einer möchte mal alleine sein – vielleicht gelogen und derjenige trifft sich mit anderen?
e) Einer begrüßt überschwenglich eine unbekannte Person – vielleicht eins der Abenteuer?
f) Einer berichtet von früheren Erlebnissen – vielleicht gelogen und es waren welche, die während der Beziehung stattfanden?
g) Die Anrufe und Nachrichten auf dem Handy häufen sich – vielleicht eins der Abenteuer?
h) Einer hat ein Dauergrinsen im Gesicht – ein tolles Erlebnis mit jemanden gehabt, der viel besser ist?

Mit anderen Worten man hat beste Chancen absolut paranoid zu werden.

Man kann sich das alles sparen indem man offen ist und wirklich alles in dieser Richtung beredet, vielleicht nicht bis ins kleinste Detail aber die groben Fakten sollten besprochen werden. Man sollte sich auch darüber bewusst sein, dass die Erlebnisse, die jeder macht qualitativ immer um einiges hinterherhinken. Was ist entspannender als ein „ich habe mich gestern übrigens mit einer getroffen und sie wollte unbedingt, dass das Licht aus ist, hätte ich mir irgendwie sparen können…“?

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Männer sind sehr treu, wenn sie ab und zu mit anderen Sex haben dürfen

Ja richtig gelesen.
Das verstößt nun natürlich vollkommen gegen das mühsam aufgebaute Hollywood-Klischee-Bild einer Beziehung. Sie kommt zu früh nach Hause, er im Bett mit einer anderen, darauf folgt die sofortige Trennung, sie zieht aus.
So hätte es nicht kommen müssen, manch einer wird sich nun sagen „warum nicht, er hat sie hintergangen, nicht nur das Fremdgehen ist schlimm sondern auch der Vertrauensbruch“.

Versetzen wir uns in die Lage des Mannes, wer traut sich wirklich das Thema anzusprechen sobald es brisant wird? Welche Frau toleriert ein „ich liebe dich aber ich wäre mal wieder schrecklich neugierig, wie es mit anderen Frauen sein könnte“? So eine Frage wird eher selten im ersten oder zweiten Jahr auftauchen aber Beziehungen können durchaus länger halten und es wird immer schwieriger die Anziehung hoch und die Neugierde auf Abwechslung niedrig zu halten. Doch genau das sind die Faktoren, die noch Feuer reinbringen können und aus einer Beziehung keine ausschließliche Freundschaft werden lassen.

Es fordert auf der einen Seite also Verständnis, viel Selbstbewußtsein und auf der anderen Seite genug Respekt um nicht zu übertreiben und gewisse Abmachungen diesbezüglich einzuhalten.
Verbotene Dinge sind umso interessanter, vielleicht erledigen sich einige Bekanntschaften von alleine weil sie somit an Reiz verlieren. Einfach die Leine locker lassen, man kann keinen Menschen an sich binden, derjenige entscheidet selbst ob er bleiben möchte oder nicht. Egal ob er vielleicht 1-2x im Jahr Sex mit anderen Frauen hat oder das offiziell verboten ist, dann könnte es heimlich passieren. Die Chance jemanden zu verlieren ist die gleiche. Wenn nicht sogar geringer, wenn er/sie es darf…

Das gleiche gilt natürlich genauso für das andere Geschlecht, wenn auch nicht so häufig.

Ich halte strenge Monogamie nicht für das Rezept einer dauerhaft glücklichen Beziehung.

Herr Doktor, wie lautet Ihre Diagnose?

Wenn wir krank sind gehen wir zum Arzt, werden untersucht und bekommen anschließend eine Diagnose.

Für Beziehungen und generell unserem zwischenmenschlichen Miteinander werden wir dafür sehr schnell selbst zum Arzt. Da wird geradeheraus ohne Diplom und Promotion gerätselt warum andere so reagieren wie sie reagieren. Da wird jeder zum Hobbypsychater und weil eine Meinung nicht genug ist werden auch noch Freunde hinzugezogen um ebenfalls eine Diagnose zu erstellen. Letztendlich bilden wir aus dem angesammelten Meinungs-Potpourri dann eine finale Interpretation die dann real betrachtet mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit zutreffen könnte….oder auch nicht.

Letztendlich führt es also zu absolut nichts, man wird nicht schlauer, man wird auf diese Art und Weise niemals die Wahrheit erfahren. Gerade wenn es um Themen geht wie „Ich weiß nicht ob er Interesse hat“. Die Wahrheit bekommt man nur so:
a) Man wird aktiv und probiert es aus bis er/sie darauf einsteigt oder einen Korb gibt
b) Ihn/sie fragt (je nach Situation auch legitim)

Man könnte sich zu Tode analysieren, letztendlich wird man nur verunsichert und verliert das Ziel aus den Augen.

Das 1×1 des Online Games für Männer

Grundsätzlich gilt beim Online Game immer: Rausgehen hat Priorität Nummer 1.
Wenn man nun einige Begriffe der Betriebswirtschaftslehre heranziehen möchte würde man es so beschreiben: Man steigert den Absatz um einen weiteren Vertriebsweg.

Ja ihr habt leider richtig gelesen, Online Game ist keine Möglichkeit für schüchterne Anfänger auch mal jemanden abzubekommen ohne approachen zu müssen. Auch wenn es sich viele vielleicht wünschen, das geht so leider nicht auf.

Wer seinen Offline-Erfolg um eine handvoll Dates erweitern möchte ist dagegen genau richtig.

Nun das wichtigste für das Online Game: Gute Fotos!
Ohne zumindest semiprofessionelle Fotos von sich zu haben braucht man im Prinzip gar nicht erst zu starten. Ich denke jeder kennt jemanden mit einer guten Kamera, zusammen mit einer 50er Festbrennweite lassen sich gute Portraits schießen. Bitte auf keinen Fall vor großen Autos, dem Badezimmerspiegel oder oberkörperfrei. Dafür aber in guter Kleidung, am besten irgendwo draußen und nicht vergessen wenigstens auf einem Foto vielleicht auch ein wenig zu lächeln.

Nach erfolgreichem Ausfüllen des Profils (ja, tut mir leid, ein paar Minuten müsst ihr schon opfern) geht es an die Kommunikation.
Nein stop…im optimalsten Fall geht es das nicht, zumindest nicht aktiv:

Erfolgreiche Männer lassen sich anschreiben!

Frauen kriegen auf solchen Portalen irrsinnig viele Spam-Mails. Habt ihr es nötig zwischen mind. 10 Mitbewerbern am Tag mitzuspammen? Man bekommt auch als sehr attraktiver Mann nicht viele Nachrichten von Frauen, aber wenigstens ab und zu. Ab und zu gelingt auf diese Art und Weise auch ein Date.

Wer dennoch nicht passiv bleiben möchte sucht sich in ihrem Profil irgendetwas markantes, eine Sache bei der man ein klein wenig provozieren könnte und dennoch charmant bleibt „Du scheinst dich gut auszukennen bei Thema xy, aber ich habe gelesen Katzenbesitzer sind ein wenig neurotisch, meinst du das trifft auch auf dich zu? :P“.

Wenn ihr Frauen anschreibt gibt es dann noch 5 goldene Regeln zu beachten:
1) Keine „du warst auf meinem Profil und lässt nicht mal Grüße da“ oder „schade“ Nachrichten
2) Keine Komplimente, damit hebt ihr sie auf ein Podest, es hat immer einen Beigeschmack von „du bist so toll, sowas verdiene ich nicht, ich versuchs aber mal“. Komplimente gibt man ausschließlich real und komplett ehrlich.
3) Generell keine Nachrichten mehr nachdem sie es gelesen hat und noch nicht antwortet
4) Wenn keine Gegenfragen kommen und du der einzige bist der Fragen stellt – abbrechen!
5) Die 5. und vermutlich wichtigste Regel: Kein diskutieren nach einer Absage! Wo ist der Stolz geblieben? Selbst wenn uncharmante Dinge kommen, darauf zu antworten hat man nicht nötig!

Viel Spaß weiterhin beim Sargen auf der Straße/im Club/draußen generell 😉

Warum ruft er nicht an?

Gut, telefonieren ist leider nicht mehr wirklich angesagt, heutzutage heißt es wohl eher „warum whatsappt er nicht?“. Wirklich jede Frau, egal wie attraktiv und intelligent wird die Situation kennen, dass man die Nummern ausgetauscht, vielleicht ein wenig hin und hergeschrieben hat und der Kontakt schließlich doch im Sande verläuft. Dann werden händeringend Interpretationsmöglichkeiten gesucht: Er ist derzeit sehr beschäftigt? Er ist vielleicht krank? Er hat vielleicht zu viele PickUp Bücher gelesen und lässt sich prinzipiell ein paar Tage Zeit zum Antworten? Mutti ist spontan zu Besuch?

Interpretationen sind neben Vergleichen (dazu später mehr) sowieso der Ursprung allen Übels. Letztendlich kann man alles reduzieren auf die Quintessenz seines Verhaltens:

Er hat kein Interesse.

Nun werden einige protestieren mit „ja aber….er hat sich dann doch noch gemeldet“. Mag sein, aber nur in Supersonderausnahmefällen. Mangelndes Interesse bedeutet widerrum ein ja zu neuen Dates mit anderen Männern, auf zu neuen Ufern und keinerlei Gedanken mehr verschwenden, jegliche negative Emotionen diesbezüglich sind absolut überflüssig.

Wenn ein Mann wirklich Interesse hat merkt man es deutlich, ganz sicher!

Was Männer und Hunde gemeinsam haben

Es ist natürlich wenig charmant Hunde mit Männern zu vergleichen, da sie zumindest in unserer Gesellschaft als eher dümmlich und naiv gelten. Die Meinung kann ich eher nicht vertreten, denn was ist cleverer als sich jemanden zu suchen, bei dem man nie wieder Hunger leiden wird. Das ganze auch noch ohne selber auch nur annähernd auf Jagd gehen zu müssen. Wenn man das auf Männer überträgt stimmt dieser Ansatz natürlich absolut nicht mehr. Auch zur Begrüßung die Hand hinzustrecken um sie daran schnuppern zu lassen lässt sich eher weniger auf den Menschen übertragen 🙂

Das worauf ich hinaus will ist ein anderer Punkt, in dem sich Mann und Hund gleichen wie ein Ei dem anderen. Im Gegensatz zur Katze ist ein Hund sehr besitzerorientiert, da wird ewig getrauert, wenn das Herrchen verstirbt, einer Katze ist das relativ egal solange es nach wie vor einen Dosenöffner gibt. Andererseits kann es durchaus mal passieren, dass der Hund bei einem Spaziergang im Park eine Runde verschwindet und komplett außer Sichtweite ist. Einige Zeit später kommt er wieder angerannt und freut sich wieder beim Besitzer zu sein. Wer seinem Hund….pardon…Freund/Mann also genug Raum gibt um sich auszutoben wird ein umso zufriedeneres Exemplar vorfinden. Wer dagegen die Leine sehr straff hält bekommt eine Variante, die ständig versucht auszubrechen und sich frei zu machen.

Ist sicher auch auf so manche Frau zu übertragen wobei davon leider sehr viele eine straffe Leine sogar gut finden oder es zumindest viel zu lange tolerieren.