Operationslicht, Pandabärenbettwäsche und Mikrowellenspiegel

Diesmal ein Beitrag für die Herrenwelt und ein schöneres zu Hause und was man(n) gerne bei der Einrichtung vergisst, hier die Sichtweise einer Frau:

Es heißt so schön „My home is my castle“ aber ist es auch das Schloss von anderen? Man könnte nun damit argumentieren, dass man sich selbst in seiner Wohnung wohl fühlen sollte und es recht egal ist ob anderes das ebenfalls tun. Um bei der weiblichen Fraktion ein paar Pluspunkte zu sammeln und Comfort zu erzeugen, der wiederum wichtig ist, wenn man(n) noch mehr plant an dem Abend, sind drei Dinge essenziell:

1. Die Lichtquelle
Es gibt einige Exemplare, die eine Glühbirne am Draht in der Mitte der Zimmerdecke baumeln haben. Direkt nach dem Einzug steht „Lampe kaufen“ noch auf der To Do Liste aber irgendwann wird es vergessen und so hängt die blanke Glühbirne über Jahre hinweg in voller Leuchtkraft…
Übrigens werden Umzugskartons, die noch irgendwo in Räumen herumstehen nach drei Monaten als Mobiliar betrachtet und vom Bewußtsein nicht mehr wahr genommen. „Perfekt, drei Monate durchhalten, dann stört es mich nicht mehr“ könnte nun der ein oder andere sagen, alle Gäste werden aber vermutlich etwas verstört schauen.
Zurück zum Licht: Deckenleuchten sollte man prinzipiell vermeiden, lieber indirektes Licht oder Stehlampen die etwas abgeschirmt sind. Mehrere kleinere/dunklere Lichtquellen sind immer besser als eine einzige mit der Leuchtkraft eines OP-Tischs.

2. Die Bettwäsche
Auch wenn der Haushalt noch sehr neu ist darf man gerne Omas Topfset aus den 60ern verwenden, aber bitte nicht alte Bettwäsche, die im Haushalt der Eltern oder Großeltern noch übrig war (wenn es danach ginge hätte ich nämlich Pandabärenbettwäsche). Das ist ein Gegenstand, der unbedingt neu gekauft werden sollte. Farblich bitte möglichst Ton in Ton mit irgendwelchen anderen Möbeln oder Heimtextilien, die bereits vorhanden sind. Uni oder Muster ist geschmackssache, mit beispielsweise einfarbig blau  macht aber niemand etwas falsch.

3. Der Spiegel
Da der Mann von Natur aus schön ist und es keinerlei Hilfsmittel bedarf (haha) reicht ein Spiegel-Kontroll-Blick von vermutlich 5 Minuten täglich aus. Einer über dem Waschbecken und fertig ist die Einrichtung diesbezüglich. Dabei wird gerne vergessen, dass das Weibchen während er im Bad ist die Zeit gerne nutzt um jegliche Ähnlichkeit mit Gollum im Keim zu ersticken. Dazu braucht es aber einen weiteren Spiegel. Es ist nicht sehr schön aus der Not heraus eine leicht spiegelnde Mikrowelle benutzen zu müssen um sich die Haare zu machen 😉

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